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12 Februar 2012

Rezension: Hexentöchter

Infos zum Buch

Titel: Hexentöchter
Autor: Mona Vara
Verlag: Heyne (Mai 2011)
Seiten: 396
Erhältliche Ausgaben: Taschenbuch / E-Book
ISBN: 978-3453772649
Reihe: Einzelband



"Spannend, erotisch"
Inhalt
Charlie reist nach London, um ihren Bruder zu finden, der zum Vampir geworden ist. Dort wohnt sie bei ihrer Tante, der Hexe Haga, die ein Bordell unterhält. Der ebenso herrische wie mysteriöse Cyrill Veilbrook, den selbst die Vampire fürchten, bietet Haga viel Geld, wenn Charlie ihm exklusiv zur Verfügung steht. Denn laut einer Legende soll die erste Liebesnacht mit einer Succuba die ultimative Lust erzeugen ... Charlie ist empört, doch als ihr Bruder in Gefahr gerät, hilft Cyrill ihnen nur der unter Bedingung, dass Charlie für zwei Wochen in sein Haus zieht und sich von ihm nach allen Regeln der Kunst verführen lässt. Veilbrook ist jedoch nicht der einzige, der an Charlie interessiert ist. Dunkle Wesen wollen sich in London etablieren und die Macht an sich reißen! Der einzige, der ihnen Einhalt gebieten könnte, ist Veilbrook. Doch dieser ist mit der Verführung seiner aufsässigen Hexe beschäftigt ...

Meine Meinung
Das war mein erster erotischer Roman und ich muss sagen, ich bin positiv überrascht.

Anfangs hatte ich wirklich meine Vorurteile. Ich habe mit einer schlecht durchdachten öden Handlung gerechnet, die neben Haufenweise Paarungsritualen nur so daherdümpelt.
Ich wurde eines Besseren belehrt.

Ich habe einen Moment gebraucht, mich in die Geschichte hineinzufinden und alle Charaktere zuordnen zu können. Danach konnte ich mit dem Lesen nicht mehr aufhören.

Es ist der Autorin wunderbar gelungen eine spannende Fantasygeschichte mit Erotik zu verbinden, ohne dabei plumb oder gar pervers zu werden. Stilvolle erotische Szenen werden punktuiert an passende Stellen gesetzt.
Die Handlung selbst stellt so manch anderen Fantasyroman in den Schatten. Es war bis zum Schluss spannend.

Die Charaktere sind interessant.
Zunächst hatte ich ein Paar Probleme mit Charlie. Sie erschien mir anfangs zu durchschaubar und als Protagonistin der Handlung zu unausgereift - eine junge Hexe, die schöner und mutiger ist, als die anderen. Na wie langweilig! Aber im Verlauf der Geschichte hat sich Charlie weiterentwickelt und ist mir damit zunehmend sympathischer geworden. Ähnlich verhält es sich mit Lord Veilbrook.

Die Autorin verzichtet nahezu komplett auf die äußere Beschreibung ihrer Figuren, was ich aber zu keiner Zeit vermisst habe. Meine eigene Fantasie hat sich gefreut.

Fazit
Wer einmal in dieses Genre reinschnuppern will, dem sei das Buch wärmstens ans Herz gelegt. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.

3 Reaktion(en):

Niniji on 12.2.12 hat gesagt…

Klingt sehr gut^^ Von Mona Vara wollte ich schon immer mal was lesen.

Lg
Niniji

piubella on 15.2.12 hat gesagt…

Ich bin auch gerade mitten drin in der Geschichte.
Mal schauen wie es sich noch entwickelt:-)
LG

Anonym hat gesagt…

das klingt echt interessant ♥

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